Die Haut im Intimbereich: Sensibel und abwehrstark zugleich

Als erogene Zone ist sie zart und empfindsam, als äußere Körperhülle widerstandskräftig gegenüber Krankheitserregern und Fremdstoffen. Eine Doppelrolle, der die Haut im Intimbereich nur gerecht werden kann, wenn sie glatt und geschmeidig ist.

Die Haut im Intimbereich hat eine außergewöhnliche Doppelfunktion

Wie die gesamte Haut ist die Haut im Intimbereich eine Kontaktfläche des Körpers zur Außenwelt. Damit ist sie ein lebenswichtiges Schutz- und Abwehrorgan. Als solches hindert sie Krankheitserreger und andere Fremdstoffe daran, in tiefere Hautschichten oder in den Organismus einzudringen. Gleichzeitig ist die Haut im Intimbereich ein hochsensibles Sinnesorgan, eine bedeutende erogene Zone einer Frau oder eines Mannes. Deshalb ist die Intimhaut von Natur aus dünner als andere Hautareale sowie mit zahlreichen sensiblen Nerven durchzogen. Daraus ergibt sich für die Haut im Intimbereich eine große Herausforderung: Obwohl sie sehr dünn und berührungsempfindlich ist, muss sie dennoch abwehrstark sein gegenüber schädlichen Einflüssen.

Die Haut im Intimbereich wird im Alltag stark strapaziert

Egal, ob Frau oder Mann, die Haut im äußeren Intimbereich wird Tag für Tag beansprucht: durch den Kontakt mit Urin und Stuhl, den Angriff von Krankheitserregern, ebenso durch fehlerhafte Intimhygiene (Tipps zur Intimhygiene). Auch mechanische Reize sind allgegenwärtig: ein reibender Slip, eine enge Jeans, raues Toilettenpapier, sportliche Aktivitäten (z. B. Radfahren oder Reiten) oder langes Sitzen im Büro oder in einem Rollstuhl. Diese und noch viele weitere Einflüsse können die zarte Haut im Intimbereich sehr belasten oder sogar schädigen. Ganz besonders dann, wenn sie bereits angegriffen und überempfindlich ist: wie zum Beispiel bei einem Lichen sclerosus, einer Entzündung der Eichel (Balanitis) oder in und nach den Wechseljahren. Gründe genug, der Haut im Intimbereich täglich eine sorgfältige Intimhygiene zu gönnen. Ein gepflegter Intimbereich dient der Gesundheit und erhöht das Wohlbefinden.

Die Haut im Intimbereich unter der Lupe betrachtet

Die Frage, wie die Haut im Intimbereich die täglichen Strapazen meistert, lässt sich mit der Beschaffenheit ihrer Oberfläche erklären: einer Hornschicht (Stratum corneum), die ähnlich wie eine Backsteinmauer (s. Abbildung) aufgebaut ist. Sie ist die oberste und wichtigste Schicht der Hautbarriere, die für Fremdstoffe aus der Außenwelt nicht oder nur schwer durchlässig ist. Flache Hornzellen agieren als „Ziegelsteine“, die in mehreren Reihen übereinander liegen und zueinander versetzt angeordnet sind. Zwischen den Hornzellen befindet sich eine Art „Mörtel“ (Zellzwischensubstanz, Interzellularsubstanz), der überwiegend aus Fetten (ca. 80 %) besteht. Die Hornschicht  ist von einem hauchdünnen Wasser-Fett-Film (Hydrolipid-Film) überzogen, den die TalgTalgTalg (Sebum) wird von den Talgdrüsen der Haut produziert. Er besteht unter anderem aus Fett, Eiweiß, Cholesterin und Elektrolyten. Seine Aufgabe ist es, die Hornschicht der Haut sowie die Haare glatt, geschmeidig und widerstandsfähig zu halten.- und SchweißSchweißSchweiß wird von den SchweißdrüsenSchweißdrüsenSchweiß wird von den Schweißdrüsen gebildet. Er besteht überwiegend aus Wasser, zudem unter anderem aus Elektrolyten (Salzen), Milchsäure und flüchtigen (mit der Nase riechbaren) Substanzen. gebildet. Er besteht überwiegend aus Wasser, zudem unter anderem aus Elektrolyten (Salzen), Milchsäure und flüchtigen (mit der Nase riechbaren) Substanzen.drüsen bilden. Er spendet ihr zusätzlich Fett und Feuchtigkeit. Sein leicht saurer pH-WertpH-Wert„pH“ ist die Abkürzung für den lateinischen Begriff „potentia hydrogenii“, der für „Wasserstoffionen-Konzentration" steht. Somit hat alles, was Wasser enthält, selbst einen pH-Wert und Einfluss auf andere pH-Werte. Säuren haben einen pH < 7, Laugen einen pH > 7, reines Wasser ist neutral (pH = 7). (pH 5,5) wehrt Krankheitserreger ab, weshalb er auch „Säureschutzmantel“ genannt wird.

Die Hornschicht ist die oberste und mit bloßem Auge sichtbare Schicht der Intimhaut. Als Kontaktstelle zur Außenwelt hat sie eine lebenswichtige Abwehrfunktion, wofür sie wie eine Backsteinmauer aufgebaut ist (Hautbarriere).

Die Haut im Intimbereich: Fetten. Fetten. Fetten.

Das A und O einer intakten Haut im Intimbereich ist ein ausreichender Fett- und Wassergehalt ihrer Hornschicht. Nur dann ist und bleibt die Intimhaut glatt, geschmeidig und in der Lage, ihre einzigartige Doppelfunktion als Sinnes- und Schutzorgan erfüllen zu können. Ein wünschenswerter Zustand, für den die Haut im Intimbereich in vielen Fällen Hilfe von außen benötigt: Deumavan Schutzsalbe, eine speziell für den Intimbereich entwickelte und klinisch geprüfte Fettsalbe – empfehlenswert für Frauen und für Männer. Täglich aufgetragen bildet sie einen hauchdünnen Film auf der Intimhaut. Dadurch wird deren schützende Hornschicht mit Fett versorgt und vor übermäßigen Wasserverlusten bewahrt. So kann Deumavan Intimbeschwerden vorbeugen, lindern oder sogar abklingen lassen. Zur schonenden Reinigung der Haut im Intimbereich ist Deumavan Waschlotion sensitiv empfehlenswert.