Scheidentrockenheit – Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
Was ist Scheidentrockenheit?

Scheidentrockenheit, auch als vaginale Atrophie oder vaginale Trockenheit bezeichnet, ist ein häufiges Problem, das Frauen in verschiedenen Lebensphasen betreffen kann. Sie äußert sich durch einen Mangel an Feuchtigkeit in der Vaginalschleimhaut, was zu Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann. Während viele Frauen in den Wechseljahren davon betroffen sind, kann Scheidentrockenheit auch durch eine Vielzahl anderer Faktoren verursacht werden.

Ursachen von Scheidentrockenheit

Scheidentrockenheit kann durch hormonelle, medizinische, psychologische und äußere Faktoren verursacht werden. Die wichtigsten Ursachen im Detail:

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Schwankungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der vaginalen Feuchtigkeit und Elastizität. Ein Mangel an Östrogen kann dazu führen, dass die Vaginalhaut dünner und weniger feucht wird. Dies kann durch verschiedene Umstände verursacht werden:

  • Menopause: Während der Wechseljahre nimmt die Östrogenproduktion der Eierstöcke drastisch ab. Dies führt zu einer geringeren Durchblutung der Vaginalschleimhaut, einer Abnahme der Schleimproduktion und einer dünneren, weniger elastischen Vaginalhaut. Dies ist die häufigste Ursache für Scheidentrockenheit.
  • Stillzeit und Schwangerschaft: Nach der Geburt und während der Stillzeit sinkt der Östrogenspiegel vorübergehend, was ebenfalls zu vaginaler Trockenheit führen kann.
  • Menstruationszyklus: In der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus, wenn der Progesteronspiegel steigt und der Östrogenspiegel abfällt, kann eine leichte Trockenheit auftreten.
  • Hormonelle Verhütungsmittel: Bestimmte Antibabypillen mit niedrigem Östrogengehalt können die natürliche Lubrikation der Vagina verringern.
  • Hormonelle Behandlungen oder Entfernung der Eierstöcke: Eine Entfernung der Eierstöcke oder eine Anti-Hormontherapie (z. B. bei Brustkrebs) führt zu einem plötzlichen Abfall der Östrogenproduktion, wodurch Scheidentrockenheit auftreten kann.

Medikamente und medizinische Behandlungen

Bestimmte Medikamente und Therapien können die natürliche Befeuchtung der Vagina beeinflussen:

  • Antidepressiva und Angstlöser können als Nebenwirkung die Libido und die natürliche Vaginalbefeuchtung verringern.
  • Chemotherapie und Bestrahlung bei Krebserkrankungen beeinträchtigen die Funktion der Eierstöcke, was zu hormonellen Veränderungen und Trockenheit führen kann.
  • Blutdruckmedikamente (Diuretika) können ebenfalls zur Austrocknung der Schleimhäute beitragen.
  • Immunsuppressiva und Kortison können die Schleimhautgesundheit negativ beeinflussen.

Autoimmunerkrankungen und andere gesundheitliche Probleme

Einige gesundheitliche Probleme können direkt oder indirekt zu Scheidentrockenheit führen:

  • Sjögren-Syndrom: Diese Autoimmunerkrankung greift die feuchtigkeitsproduzierenden Drüsen des Körpers an und führt zu Trockenheit im gesamten Körper, einschließlich der Vagina.
  • Diabetes: Ein schlecht eingestellter Blutzucker kann die Durchblutung der Vaginalregion beeinträchtigen und die Schleimhäute austrocknen.
  • Endometriose und PCOS: Hormonelle Dysbalancen bei diesen Erkrankungen können Auswirkungen auf die vaginale Feuchtigkeit haben.

Psychische Faktoren und Stress

Psychische Faktoren beeinflussen den Hormonhaushalt und die vaginale Lubrikation erheblich:

  • Chronischer Stress erhöht das Stresshormon Cortisol, welches den Östrogenspiegel senkt und so zur Scheidentrockenheit beitragen kann.
  • Angst und Depression können das sexuelle Verlangen und die vaginale Lubrikation verringern.

Äußere Einflüsse und Lebensstilfaktoren

Neben hormonellen und medizinischen Ursachen können auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen:

  • Intimhygiene: Übermäßige Reinigung mit aggressiven Seifen oder Duschgels kann den natürlichen pH-Wert der Vagina stören und zu Trockenheit führen.
  • Parfümierte Hygieneprodukte wie Slipeinlagen, Intimdeos oder feuchte Tücher können die Vaginalschleimhaut reizen.
  • Nikotin und Alkohol: Rauchen beeinträchtigt die Durchblutung der Schleimhäute, während Alkohol den Hormonhaushalt durcheinanderbringen kann.
  • Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung mit wenig gesunden Fetten und Omega-3-Fettsäuren kann die Schleimhautgesundheit beeinträchtigen.

Behandlungsmöglichkeiten von Scheidentrockenheit

Hormonelle Therapie

  • Östrogenhaltige Cremes, Zäpfchen oder Vaginalringe zur lokalen Anwendung
  • Systemische Hormontherapie (HRT) für Frauen in der Menopause, die auch andere Wechseljahresbeschwerden haben

Nicht-hormonelle Alternativen

  • Feuchtigkeitsspendende Vaginalgele und Cremes (z. B. Hyaluronsäure-Produkte)
  • Feuchtigkeitsspendende Vaginalovula
  • Gleitmittel auf Wasser- oder Silikonbasis für den Geschlechtsverkehr

Änderungen im Lebensstil

  • Verzicht auf reizende Intimhygieneprodukte
  • Ausgewogene Ernährung mit gesunden Fetten
  • Regelmäßige Bewegung zur Förderung der Durchblutung

Medizinische Therapien

  • Lasertherapie zur Regeneration der Vaginalschleimhaut
  • Physiotherapie für den Beckenboden zur Verbesserung der Durchblutung

Scheidentrockenheit kann viele Ursachen haben – von hormonellen Veränderungen über Medikamente bis hin zu psychischen Faktoren. Eine frühzeitige Diagnose und die richtige Behandlung können die Beschwerden erheblich lindern und die Lebensqualität verbessern. Deumavan Vaginalovula befeuchten dank Hyaluron und Aloe vera die Vaginalschleimhaut.

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