Zermürbend – anhaltender Pruritus und Schmerz im weiblichen Intimbereich

Pruritus (Jucken) und andere Beschwerden im Intimbereich belasten die Lebensqualität und das sexuelle Erleben einer Frau, aber auch ihre Partnerschaft. Oftmals stecken chronische Krankheiten dahinter, die jedoch gut behandelbar sind.

Chronischer Pruritus im weiblichen Intimbereich kennt viele Ursachen

Immer wieder Pruritus (Jucken), Schmerzen, Rötung, Wundsein und Brennen im weiblichen Intimbereich: Viele Frauen denken dabei an eine Pilzinfektion der Scheide (Vagina). Selbst dann noch, wenn die Beschwerden trotz Antimykotika (Mittel gegen Pilze) hartnäckig bestehen bleiben. Nicht selten folgen weitere wirkungslose oder sogar schädliche Selbstbehandlungen (z. B. Scheidenspülungen), verbunden mit einem unnötig langen Leidensweg und manchmal sogar mit ernsten Folgen. Etwa bei einem Lichen sclerosus, wenn dieser zu spät erkannt wird.

Treten ein Pruritus (Jucken) und seine Begleitbeschwerden dauerhaft auf, gehen sie zumeist von der Vulva (und nicht von der Scheide) aus und das zumeist ohne infektiöse Ursachen (wie Pilze, Bakterien, Viren oder Parasiten). In und nach den Wechseljahren kann allein der Hormonmangel die zermürbenden Intimbeschwerden auslösen. Zudem gibt es zahlreiche chronische Krankheiten, die zu Pruritus, Wundsein, Brennen und Schmerzen im weiblichen Intimbereich führen können – nachfolgend einige Beispiele. Allen ist gemein, dass sie wie auch die Wechseljahresbeschwerden, gynäkologisch (teilweise auch dermatologisch) behandelt werden müssen.

Lichen sclerosus – Pruritus der Vulva ist das Leitsymptom

Der Lichen sclerosus ist eine AutoimmunkrankheitAutoimmunkrankheitBei einer Autoimmunkrankheit, die immer chronisch ist, kann das Immunsystem nicht mehr zwischen „fremd (z. B. Viren)“ und „selbst (auto)“ unterscheiden. Deshalb zerstört es gesundes, körpereigenes Gewebe. Sehr bekannte Beispiele sind der DiabetesDiabetesEin Diabetes mellitusDiabetes mellitusDer Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Sie beruht auf einem kompletten oder teilweisen Mangel des Hormons Insulin, der zum Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut führt. Die Glukosekonzentration im Blut (in der Umgangssprache „Zuckerwert“) wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle der Krankheit genutzt. Ein Diabetes mellitus betrifft nicht nur den Zuckerstoffwechsel, auch den Stoffwechsel von Eiweißen und Fetten. ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Sie beruht auf einem kompletten oder teilweisen Mangel des Hormons Insulin, der zum Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut führt. Die Glukosekonzentration im Blut (in der Umgangssprache „Zuckerwert“) wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle der Krankheit genutzt. Ein Diabetes mellitusDiabetes mellitusDer Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Sie beruht auf einem kompletten oder teilweisen Mangel des Hormons Insulin, der zum Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut führt. Die Glukosekonzentration im Blut (in der Umgangssprache „Zuckerwert“) wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle der Krankheit genutzt. Ein Diabetes mellitus betrifft nicht nur den Zuckerstoffwechsel, auch den Stoffwechsel von Eiweißen und Fetten. betrifft nicht nur den Zuckerstoffwechsel, sondern auch den Stoffwechsel von Eiweißen und Fetten. mellitus vom Typ 1 (betroffen ist die Bauchspeicheldrüse) und die Multiple Sklerose (betroffen sind Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark).. Er zeigt sich überwiegend an der Vulva und im AnogenitalbereichAnogenitalbereichDer Begriff Anogenital ist abgeleitet von "Anus (After, Darmausgang)“ und „Genitalien (die äußeren Geschlechtsorgane)"., eher selten an anderen Körperstellen. Bei 90 Prozent der Frauen, weniger bei Männern, steht ein starker Pruritus (Jucken) im Vordergrund. Neben dem Pruritus können an der Vulva und im AnogenitalbereichAnogenitalbereichDer Begriff Anogenital ist abgeleitet von "Anus (After, Darmausgang)“ und „Genitalien (die äußeren Geschlechtsorgane)". leichte Rötungen und Schwellungen, weißliche Flecken und Knötchen bis hin zu kleinen Rissen (Fissuren) auftreten. Wird die Krankheit nicht frühzeitig erkannt und gezielt behandelt, sind ernste Folgen möglich: ein Gewebeschwund (Atrophie) der kleinen Schamlippen sowie Vernarbungen und Verhärtungen (Sklerosen) der Intimhaut. Deren mögliche Folgen sind Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und/oder beim Entleeren von Blase oder Darm (weitere Informationen zu Lichen sclerosus).

Vulvodynie – Schmerzen, Brennen und Pruritus ohne bekannte Ursache

Eine Vulvodynie geht einher mit Pruritus (Jucken), Brennen sowie einem Gefühl von Trockenheit oder Wundsein der Vulva. Hinzu kommen stechende Schmerzen, die ohne jeglichen Grund oder bei normaler Beanspruchung auftreten können: zum Beispiel beim Sitzen, Radfahren, dem Einführen eines Tampons und beim Geschlechtsverkehr. Bis zur Diagnose Vulvodynie hat eine Frau häufig einen langjährigen, verzweifelten Leidensweg hinter sich. Grund hierfür ist, dass die Krankheit bisher kaum erforscht ist. Körperliche und andere Ursachen für Pruritus, Schmerzen und andere Beschwerden sind bis heute nicht bekannt, was die Diagnose eine AusschlussdiagnoseAusschlussdiagnoseEine Ausschlussdiagnose ist eine Diagnose, die nicht durch zielgerichtete Untersuchungen gestellt wird, sondern durch das schrittweise Ausschließen anderer Krankheiten. Dies ist ein typisches und oftmals langwieriges Vorgehen bei Krankheiten, deren Ursachen nicht bekannt sind. kompliziert und langwierig macht (weitere Informationen zur Vulvodynie).

Schuppenflechte: silbrig-weiße Schuppen und Pruritus

Eine Schuppenflechte (Psoriasis), ebenfalls eine AutoimmunkrankheitAutoimmunkrankheitBei einer Autoimmunkrankheit, die immer chronisch ist, kann das Immunsystem nicht mehr zwischen „fremd (z. B. Viren)“ und „selbst (auto)“ unterscheiden. Deshalb zerstört es gesundes, körpereigenes Gewebe. Sehr bekannte Beispiele sind der DiabetesDiabetesEin Diabetes mellitusDiabetes mellitusDer Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Sie beruht auf einem kompletten oder teilweisen Mangel des Hormons Insulin, der zum Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut führt. Die Glukosekonzentration im Blut (in der Umgangssprache „Zuckerwert“) wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle der Krankheit genutzt. Ein Diabetes mellitus betrifft nicht nur den Zuckerstoffwechsel, auch den Stoffwechsel von Eiweißen und Fetten. ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Sie beruht auf einem kompletten oder teilweisen Mangel des Hormons Insulin, der zum Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut führt. Die Glukosekonzentration im Blut (in der Umgangssprache „Zuckerwert“) wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle der Krankheit genutzt. Ein Diabetes mellitusDiabetes mellitusDer Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Sie beruht auf einem kompletten oder teilweisen Mangel des Hormons Insulin, der zum Anstieg von Glukose (Traubenzucker) im Blut führt. Die Glukosekonzentration im Blut (in der Umgangssprache „Zuckerwert“) wird zur Diagnose und Verlaufskontrolle der Krankheit genutzt. Ein Diabetes mellitus betrifft nicht nur den Zuckerstoffwechsel, auch den Stoffwechsel von Eiweißen und Fetten. betrifft nicht nur den Zuckerstoffwechsel, sondern auch den Stoffwechsel von Eiweißen und Fetten. mellitus vom Typ 1 (betroffen ist die Bauchspeicheldrüse) und die Multiple Sklerose (betroffen sind Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark). , verläuft meist schubartig. Auf der Haut erscheinen kreisrunde, scharf begrenzte und stark gerötete Herde. Diesen liegen große, silbrig-weiße Hautschuppen auf, unter anderem bedingt durch eine krankhaft schnelle Erneuerung der Hornschicht. Häufig geht von den Herden ein Pruritus (Jucken) aus. Tritt eine Schuppenflechte im Intimbereich auf, kann sie die Vulva, den Schamhügel und die angrenzende Leistenregion betreffen. Allerdings macht sich die Krankheit an der Vulva untypisch bemerkbar: Die stark geröteten und scharf begrenzten Stellen schuppen nur selten, dafür nässen sie zumeist und führen zu einem sehr starken Pruritus. Übrigens: Der Fachbegriff Psoriasis, dem Griechischen entlehnt, steht für den Pruritus: „psao = ich kratze“.

Neurodermitis – extremer Pruritus, wiederkehrende Exzeme

Die Neurodermitis (atopische Dermatitis, zum atopischen Formenkreis gehörend) zeigt sich meist schon in früher Kindheit. Typisch sind ein Pruritus (Jucken) der Haut, schubartig auftretende, extrem stark juckende EkzemEkzemEkzem nennt die Medizin eine flächenhafte, nicht ansteckende Hautentzündung mit mehr oder weniger starkem Juckreiz. Oft entsteht ein Ekzem auf einer dazu neigenden, überempfindlichen Haut.e  sowie eine allgemein trockene, empfindliche Haut. Mit Eintritt in die Pubertät oder das Erwachsenenalter verschwindet die Neurodermitis zumeist wieder. Lebenslang zurück bleibt jedoch eine trockene, empfindliche und zu Allergien und Pruritus neigende Haut – auch im weiblichen Intimbereich. Die Ursachen der Neurodermitis sind noch nicht vollständig geklärt. Bekannt ist, dass eine erbliche Veranlagung, Überreaktionen des Immunsystems und ein Fett- und Feuchtigkeitsmangel der Hornschicht eine Rolle spielen.

Jucken, Kratzen, Jucken, Kratzen – raus aus dem Teufelskreis

Pruritus bewirkt Kratzen (einschließlich Scheuern, Rubbeln oder Reiben), was ihn lindert – allerdings nur kurzzeitig. (Erneutes) Kratzen schädigt die Hautbarriere, stimuliert dortige Entzündungsprozesse, was den Pruritus weiter ankurbelt. Wird der „Pruritus-Kratz-Zirkel“ nicht gestoppt, kann er die Lebensqualität auf den Nullpunkt bringen. Zudem bietet eine aufgekratzte Intimhaut (geschädigte Hautbarriere) zahlreiche kleine Eintrittspforten für Infektionserreger (Pilze und Bakterien).

Für den Weg aus dem Teufelskreis ist die ärztliche Therapie, der für den Pruritus (und für die anderen Intimbeschwerden) verantwortlichen Krankheit unerlässlich. Therapiebegleitend ist eine gewissenhafte, aber nicht übertriebene Intimhygiene (Tipps zur Intimhygiene) empfehlenswert. Diese kann wesentlich dazu beitragen, die durch das Kratzen geschädigte Intimhaut zu regenerieren, wieder widerstandsfähig zu machen und letztendlich auch den quälenden Pruritus zu lindern. Empfehlenswert hierfür sind Deumavan Waschlotion sensitiv und Deumavan Schutzsalbe. Beide Produkte sind dermatologisch getestet und auf die zarte, empfindsame Intimhaut abgestimmt.