Die Wechseljahre: Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Obwohl sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können (aber nicht müssen), sind die Wechseljahre (Klimakterium) keine Krankheit. Ganz im Gegenteil: Sie sind ein natürlicher Abschnitt im Leben einer Frau und die damit verbundenen Beschwerden bei Bedarf gut behandelbar.

Die Wechseljahre: Jede Frau erlebt sie anders

In den Wechseljahren (Klimakterium) endet die fruchtbare Phase einer Frau:

Hierfür stellen die Eierstöcke allmählich die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und ProgesteronÖstrogen und ProgesteronÖstrogen ist ein Sammelbegriff für verschiedene Östrogene, zu denen Östradiol, Östron und Östriol gehören. Östrogene und Progesteron (Gelbkörperhormon) sind weibliche Sexualhormone. Zusammen steuern sie den Monatszyklus, ermöglichen den Eintritt und den Erhalt einer Schwangerschaft und vieles mehr. So beeinflussen sie einzeln oder zusammen nicht nur die Geschlechtsorgane, sondern beispielsweise auch den Knochenstoffwechsel, die Blasenfunktion und das Nervensystem. ein. Zeichen hierfür sind unregelmäßigere, kürzer oder länger werdende Monatszyklen, ebenso stärker oder schwächer werdende Blutungen. Früher oder später folgt dann die letzte Monatsblutung, die als MenopauseMenopauseBei 95 Prozent der Frauen erfolgt die letzte Regelblutung (Menopause) zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, was einem durchschnittlichen Alter von etwa 51 bis 52 Jahren entspricht. Der Zeitpunkt der Menopause kann nur rückwirkend festgelegt werden. Erst dann, wenn der letzten Menstruation über 12 Monate hinweg keine weitere gefolgt ist. bezeichnet wird. Häufig führt der zunehmende Hormonmangel schon Jahre vorher und auch Jahre danach zu weiteren Wechseljahresbeschwerden – insbesondere zu Hitzewallungen, SchweißSchweißSchweiß wird von den SchweißdrüsenSchweißdrüsenSchweiß wird von den Schweißdrüsen gebildet. Er besteht überwiegend aus Wasser, zudem unter anderem aus Elektrolyten (Salzen), Milchsäure und flüchtigen (mit der Nase riechbaren) Substanzen. gebildet. Er besteht überwiegend aus Wasser, zudem unter anderem aus Elektrolyten (Salzen), Milchsäure und flüchtigen (mit der Nase riechbaren) Substanzen.ausbrüchen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Diese klingen normalerweise wieder ab, wenn die Eierstöcke die Hormonproduktion komplett eingestellt haben und die Wechseljahre beendet sind.

Die Wechseljahre können etwa zehn Jahre dauern, aber auch deutlich kürzer oder noch länger verlaufen. Welche Beschwerden eine Frau in dieser Zeit und wie stark sie diese erlebt, ist individuell sehr verschieden. Es gibt sogar Frauen, die von den hormonellen Veränderungen gar nichts bemerken.

Wechseljahre und Trockenheit im Intimbereich

Scheide (Vagina) und Vulva sind östrogenabhängig. So führt der mit den Wechseljahren eintretende Hormonmangel zu typischen Gewebeveränderungen, die im weiteren Leben Probleme bereiten können:

  • Scheide (Vagina): Die Scheidenwand wird mit Beginn der Wechseljahre dünner, weniger elastisch und verletzbarer. Zudem produziert sie weniger Sekret, was ihre SchleimhautSchleimhautIm Gegensatz zur Haut besitzt eine Schleimhaut (Mucosa) keine Hornschicht. Zudem ist sie – wie es ihr Name schon sagt – von einer Schleimschicht (mucus = Schleim) überzogen. Wie die Haut haben alle Schleimhäute eine Schutz- und Abwehrfunktion. trocken werden lässt. Zusätzlich geht die Aktivität der Bartholin-Drüsen zurück, deren Sekret beim Geschlechtsverkehr für ausreichend Feuchtigkeit sorgt. Die damit verbundene Scheidentrockenheit ist ein Grund, weshalb viele Frauen in und nach den Wechseljahren unter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr leiden.
  • Vulva: Auch die zarte Intimhaut wird mit Beginn der Wechseljahre dünner und verletzbarer. Zudem verlieren die zahlreichen TalgTalgTalg (Sebum) wird von den Talgdrüsen der Haut produziert. Er besteht unter anderem aus Fett, Eiweiß, Cholesterin und Elektrolyten. Seine Aufgabe ist es, die Hornschicht der Haut sowie die Haare glatt, geschmeidig und widerstandsfähig zu halten.- und SchweißSchweißSchweiß wird von den SchweißdrüsenSchweißdrüsenSchweiß wird von den Schweißdrüsen gebildet. Er besteht überwiegend aus Wasser, zudem unter anderem aus Elektrolyten (Salzen), Milchsäure und flüchtigen (mit der Nase riechbaren) Substanzen. gebildet. Er besteht überwiegend aus Wasser, zudem unter anderem aus Elektrolyten (Salzen), Milchsäure und flüchtigen (mit der Nase riechbaren) Substanzen.drüsen der Intimhaut an Aktivität, wodurch diese trocken und weniger widerstandsfähig wird. Die Medizin spricht von einer geschädigten Hautbarriere. Typische Beschwerden sind Brennen, Juckreiz und Wundsein der Vulva. Zudem kann die geschädigte Intimhaut bei mechanischer Beanspruchung (z. B. beim Sex, durch einen reibenden Slip oder hartes Toilettenpapier) äußerst schmerzempfindlich reagieren und kleine Verletzungen (Mikrorisse) erleiden. Ein erhöhtes Risiko hierfür haben Frauen, deren Haut aufgrund einer chronischen Krankheit ohnehin schon trocken und/oder sehr sensibel ist. Beispiele hierfür sind Neurodermitis, Psoriasis, Lichen sclerosus und Vulvodynie.

In und nach den Wechseljahren – weitere Folgen des Hormonmangels

Bedingt durch den Mangel an Östrogen nimmt in der Scheide (Vagina) die Anzahl der nützlichen Döderlein-Bakterien ab. Dies ist der Grund, warum viele Frauen in und nach den Wechseljahren gehäuft an Scheideninfektionen leiden.

Auch noch andere Organe sind abhängig von den weiblichen Geschlechtshormonen: Dies erklärt, warum die Wechseljahre beispielsweise ein Risiko für OsteoporoseOsteoporoseBei der Osteoporose (Knochenschwund) nimmt die Knochenmasse bzw. Knochendichte krankhaft ab. So können schon bei kleinen Unfällen und unter normaler Belastung Knochenbrüche und schmerzhafte Knochenrisse auftreten. Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit, die deutlich mehr Frauen als Männer betrifft. Grund für den hohen Frauenteil ist der mit den Wechseljahren eintretende Mangel an Östrogen, das im Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. [Overlay] sowie gehäuft auftretende Harnwegsinfekte und Störungen der Blasenfunktion mit sich bringen.

Unbeschwert durch die Wechseljahre – so geht es

Wechseljahresbeschwerden, sogar stark ausgeprägte, sind heutzutage gut behandelbar. Die Therapie sollte mit einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt besprochen werden. Sie/Er wird die Medikamente und andere Maßnahmen individuell auf die vorhandenen Beschwerden abstimmen und dabei die persönlichen Wünsche einer Frau (z. B. Hormonersatztherapie – Ja oder Nein) berücksichtigen.

Zum Wohlbefinden in den Wechseljahren und in der Zeit danach gehört aber noch viel mehr: ein gesunder und aktiver Lebensstil sowie eine sorgfältige und schonende Intimhygiene (Tipps zur Intimhygiene) – zum Beispiel mit Deumavan Waschlotion sensitiv und Deumavan Schutzsalbe. Täglich an der Vulva angewendet kann Deumavan Schutzsalbe – in und nach den Wechseljahren – die zarte und trockene Intimhaut schützen und regenerieren. Und somit Intimbeschwerden lindern, ganz beseitigen oder gar nicht erst auftreten lassen. Hierzu kann auch der Partner einen großen Beitrag leisten, indem er seinen eigenen Genitalbereich gut reinigt und pflegt (Tipps zur Intimhygiene).